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 X-Force - Fight For Destiny - Forum —› Tagebuch —› Auszüge aus... Prolog

Autor Mitteilung
verfasst am: 09.10.2007, 00:06 · Edited by: Natter
Programmierer, allgemeines

Registrierdatum: 06.06.2004, 17:19

 Beiträge: 3186
Schweißgebadet rannte General Smirkovich die Keriganpromenade hinunter, als ein weiterer Lichtblitz den Himmel durchzuckte, gefolgt von einem kleineren Erdbeben. Er überlegte kurz - aus der Verzögerung zwischen Lichtblitz und Erdbeben schloss er, dass auch diese Explosion mehrere 100 Km weit entfernt stattgefunden haben musste. Ein kalter Schauer überkam ihn. Bis vor kurzem hätte er noch geschworen, alle gängigen Waffensysteme der Erde zu kennen. Aber selbst die stärksten Fusionsbomben, von denen er wusste, hätten nicht annähernd die Kraft, um die Erde noch in hunderten Kilometern Entfernung so deutlich ins schwanken zu bringen.
Trotzdem sollte er sich von dieser Situation eigentlich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Er hatte schon in unzähligen Schlachten gekämpft, und dabei auch in den brennzlichsten Situationen immer einen kühlen Kopf bewahrt. Nicht umsonst zählte er zu den besten Offizieren, die die Menschheit je hervorgebracht hatte.

Doch diesmal war es anders. Er hatte sich vor kurzem zur Ruhe gesetzt, um die letzten Jahre seines Lebens bei seiner Familie verbringen zu können. Er befand sich nicht irgendwo in einem weit entfernten Land in irgendeinem Krisengebiet. Nein, er war in der Heimat - und hier hatte er jede Menge zu verlieren. Er musste unwillkürlich an seine 6 Jahre alten Enkel denken. Die Zwillinge waren gerade zu Besuch bei ihren Großeltern.
Der General rannte noch schneller. Er würde seine Familie beschützen, koste es, was es wolle.

Als er endlich in die kleine Straße abbog, in der er sich mit seiner Frau ein Haus gekauft hatte, tauchte vor ihm plötzlich ein 3 m großes Ungeheuer mit riesigen Klauen und Fangzähnen auf. Sofort zog er seine Waffe und feuerte. Ohne sein Tempo auch nur einen Augenblick lang zu verlangsamen, rannte er an der zusammensackenden Kreatur vorbei. Panik stieg in ihm auf. Als er endlich das Gartentor erreichte, stockte ihm für einen Augenblick das Herz. Auf dem Rassen sah er die zerfetzten Überreste seiner Frau und seiner beiden Enkel. Es dauerte einige Augenblicke, doch dann brach eine Welle unglaublicher Wut über ihm zusammen, wie er sie in seinem ganzen Leben noch nicht verspürt hatte. Wer auch immer dafür verantwortlich war, er würde teuer dafür bezahlen...

20 Stunden später war die ganze Stadt von Menschen- und Alienleichen übersät. Nur ein kleiner Trupp von 17 Mann unter der Führung von General Smirkovich war noch auf den Beinen. Es sollte sich bald herausstellen, dass sie die einzigen Überlebenden der rund 10000 Einwohner waren.
verfasst am: 09.10.2007, 18:10
Registrierdatum: 27.06.2007, 12:16

 Beiträge: 658
Zitat: Natter
Als er endlich das Gartentor erreichte, stockte ihm für einen Augenblick das Herz. Auf dem Rassen sah er die zerfetzten Überreste seiner Frau und seiner beiden Enkel.


Ähm, wenn ich an General Smirkovs Stelle wäre, würde ich mich vor Entsetzen übergeben ;)

...aber ist ja nur ein Ausschnitt :X :)
verfasst am: 09.10.2007, 19:52
Registrierdatum: 23.03.2007, 23:35

 Beiträge: 236
Fängt vielversprechend an und lässt auf mehr hoffen...



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